Mit zunehmendem Umweltbewusstsein und strengeren Anforderungen an die Reduzierung von CO2-Emissionen prüfen viele Unternehmen und Investoren den Einsatz von Lösungen auf Basis erneuerbarer Energien. Unter den verfügbaren Technologien gewinnt die Photovoltaik insbesondere in der Industrie zunehmend an Bedeutung. Die Wahl der passenden Lösung ist entscheidend für den wirtschaftlichen Nutzen und die Energieeffizienz des Unternehmens.
Analyse des Energieverbrauchs
Der erste Schritt ist ein fundiertes Verständnis und eine Analyse des Energieverbrauchs im Unternehmen. Entscheidend ist die Betrachtung des Energieprofils sowohl für den gesamten Betrieb als auch für einzelne Bereiche oder Produktionshallen. Auf dieser Grundlage lassen sich die potenziellen Einsparungen durch Photovoltaik in der Industrie sowie die optimale Leistung der PV-Anlage bestimmen. Zusätzlich sollte der Betriebsrhythmus berücksichtigt werden — also ob die Hauptaktivität tagsüber oder nachts stattfindet, da dies beeinflusst, wie viel der erzeugten Energie direkt genutzt werden kann.
Messung und Bewertung der verfügbaren Fläche
Vor der Installation von Photovoltaikmodulen muss die verfügbare Fläche bewertet werden. Industrieunternehmen verfügen häufig über große Flächen, sowohl auf Gebäudedächern als auch auf angrenzenden Grundstücken. Diese Bereiche sollten jedoch hinsichtlich ihrer Sonneneinstrahlung geprüft werden, wobei mögliche Verschattungen durch Bäume oder andere Gebäude zu berücksichtigen sind.
Auswahl der Photovoltaiktechnologie
Die am Markt verfügbaren Photovoltaikmodule werden hauptsächlich in monokristalline und polykristalline Module unterteilt. Monokristalline Module weisen mit 15-19% einen höheren Wirkungsgrad auf als polykristalline Module mit 14-16% und zählen daher derzeit zu den gefragteren Lösungen. Ebenso wichtig sind die Herstellergarantien und die verfügbaren Servicemöglichkeiten.
Vorteile von Photovoltaik
Eine Investition in industrielle Photovoltaik bietet Unternehmen zahlreiche Vorteile. Der offensichtlichste Vorteil besteht darin, eigenen Strom mithilfe der kostenlos verfügbaren Sonnenenergie zu erzeugen. Darüber hinaus kann das Unternehmen seine Abhängigkeit von externen Energieversorgern und den damit verbundenen Risiken, etwa Preisschwankungen, teilweise reduzieren. Mit passend dimensionierten Batteriespeichern lassen sich Stromüberschüsse speichern und in Zeiten geringerer Sonneneinstrahlung nutzen.
Eine optimal ausgelegte Photovoltaikanlage gewährleistet eine möglichst hohe Deckung des Strombedarfs und minimiert zugleich die Kosten, die durch Stromüberschüsse entstehen. Ebenso wichtig ist die richtige Anordnung der Module, die präzise Berechnungen und eine fachgerechte Planung erfordert.
Die Zusammenarbeit mit auf PV-Technik spezialisierten Unternehmen wie Energy Trend ermöglicht den Zugang zum Know-how erfahrener Fachleute, die bei der Auswahl geeigneter Lösungen unterstützen und mögliche Finanzierungsquellen für die Investition aufzeigen.




