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Förderung zur Verbesserung der Energieeffizienz von Bildungsgebäuden – Modernisierungsfonds 2026

Audytor energetyczny podczas kontroli instalacji grzewczej w budynku edukacyjnym przed planowaną termomodernizacją.
  • Status des Förderaufrufs: geplant. Anträge können derzeit noch nicht eingereicht werden.
  • Geplanter Termin: 4. Quartal 2026 – gemäß dem Zeitplan des polnischen NFOŚiGW mit Stand vom 21. August 2026. Ein endgültiges Anfangs- und Enddatum des Förderaufrufs wurde noch nicht veröffentlicht.
  • Maximale Förderung: bis zu 85 % der förderfähigen Kosten bei Erfüllung der Programmbedingungen. Für Investitionen, die nicht mindestens 7 Punkte erreichen, sowie für ESCO-/EPC-Projekte – bis zu 49 %.
  • Programmbudget: bis zu 2 Mrd. PLN, davon bis zu 1,8 Mrd. PLN für nicht rückzahlbare Finanzierung und bis zu 200 Mio. PLN für rückzahlbare Finanzierung.
  • Energetische Anforderungen: Der Umfang der energetischen Modernisierung muss sich aus einem Energieaudit ergeben, das gegenüber dem Bestand eine Reduzierung des Primärenergiebedarfs um mindestens 30 % und des Endenergiebedarfs um mindestens 25 % nachweist.

Das neue Programm des Modernisierungsfonds „Verbesserung der Energieeffizienz von Bildungsgebäuden“ soll umfassende Modernisierungen von Bildungseinrichtungen finanzieren, die den Energieverbrauch tatsächlich senken. Aus Sicht einer polnischen Kommune oder eines Schulträgers ist besonders wichtig, dass sich das Programm nicht auf eine Liste von Baumaßnahmen beschränkt: Der Investitionsumfang muss sich aus dem Audit ergeben und zwei parallele Energieschwellen erreichen.

Es handelt sich um ein eigenständiges Instrument gegenüber dem früheren polnischen Aufbau- und Resilienzplan (KPO) für Schulen. Informationen über den früheren Förderaufruf, dessen Förderhöhe oder Dokumentation dürfen daher nicht automatisch auf das neue Programm des Modernisierungsfonds übertragen werden.

Worum geht es beim Programm „Verbesserung der Energieeffizienz von Bildungsgebäuden“?

Das Programm wird aus Mitteln des Modernisierungsfonds finanziert und soll umfassende Verbesserungen der Energieeffizienz von Bildungsgebäuden unterstützen. Das polnische NFOŚiGW nennt außerdem die Möglichkeit, erneuerbare Energiequellen einzusetzen, die energetische Eigenversorgung der Gebäude zu erhöhen und optimierte Investitionen im ESCO-/EPC-Modell umzusetzen.

Das Programmbudget beträgt bis zu 2 Mrd. PLN. Bis zu 1,8 Mrd. PLN sollen für nicht rückzahlbare Förderformen und bis zu 200 Mio. PLN für rückzahlbare Finanzierung bereitgestellt werden. Das Programm ist für die Jahre 2026–2030 vorgesehen; Verpflichtungen sollen bis Ende 2029 eingegangen und Mittel bis Ende 2030 ausgezahlt werden.

In der Finanzierungsarchitektur sollte dieses Programm als eines der Instrumente für Investitionen zur Verbesserung der Energieeffizienz betrachtet werden. Weitere Informationen zu Finanzierungsmöglichkeiten finden Sie auf unserer Seite über Fördermittel für Energieeffizienz.

Wann ist der Förderaufruf 2026 geplant?

Nach dem aktuellen Zeitplan des polnischen NFOŚiGW ist der Förderaufruf für das Programm „Verbesserung der Energieeffizienz von Bildungsgebäuden“ für das 4. Quartal 2026 geplant und soll fortlaufend durchgeführt werden. Mit Stand vom 3. September 2026 wird das Programm im Zeitplan als „geplanter Förderaufruf“ geführt; Anträge können noch nicht eingereicht werden.

Dies ist eine wichtige Aktualisierung gegenüber früheren Ankündigungen, in denen vom 3./4. Quartal 2026 die Rede war. Vor der Erstellung des endgültigen Antrags sollten daher der neueste Zeitplan, die Bekanntmachung des Förderaufrufs und der vollständige Satz der vom NFOŚiGW veröffentlichten Anlagen geprüft werden.

Modernisierungsfonds und früheres polnisches KPO-Programm für Schulen – nicht miteinander vermischen

Das frühere Programm „Austausch von Wärmequellen und Verbesserung der Energieeffizienz von Schulen“ wurde aus dem polnischen Aufbau- und Resilienzplan (KPO) finanziert. Im Februar 2026 berichtete das NFOŚiGW über 232 unterzeichnete Verträge für 434 Schulen und Kindergärten. Neuere Unterlagen des polnischen Ministeriums für Klima und Umwelt (MKiŚ) vom August 2026 nennen bereits 500 Bildungseinrichtungen, die von Verträgen erfasst sind, und ein KPO-Förderbudget von über 1,78 Mrd. PLN.

Das neue Programm „Verbesserung der Energieeffizienz von Bildungsgebäuden“ wird aus dem Modernisierungsfonds finanziert und ist ein eigenständiges Instrument. Es verfügt über ein anderes Budget, eigene Regeln zur Förderintensität, eine Punkteschwelle, eine Grenze der förderfähigen Kosten je 1 m² sowie einen gesonderten Weg für ESCO-/EPC-Projekte. Bei der Vorbereitung eines Projekts für 2026 ist daher die Dokumentation des neuen Programms maßgeblich und nicht die Bedingungen des abgeschlossenen KPO-Förderaufrufs.

Wer kann eine Förderung erhalten?

Nach dem aktuellen Programm können folgende Stellen begünstigt sein:

  • polnische Gebietskörperschaften,
  • andere juristische Personen, die Träger einer Schule oder Bildungseinrichtung sind – vorbehaltlich der detaillierten Bedingung in Abschnitt 7.3 Punkt 10 des Prioritätsprogramms.

Bei einem anderen Träger als einer Gebietskörperschaft sollte die Förderfähigkeit nicht allein daraus abgeleitet werden, dass er Bildungsaktivitäten ausübt. Vor der Erstellung der vollständigen Dokumentation sind sowohl der Status als Schulträger als auch die Übereinstimmung der konkreten Einrichtung mit dem Programmkatalog zu bestätigen.

Welche Bildungsgebäude umfasst das Programm?

Der Katalog ist breiter als nur Grund- und weiterführende Schulen. Die aktuelle Dokumentation nennt Gebäude von:

  • Schulen,
  • Kindergärten,
  • Einrichtungen der Weiterbildung,
  • Berufsbildungszentren,
  • Branchenkompetenzzentren,
  • Jugenderziehungszentren,
  • Jugendsoziotherapiezentren,
  • sonderpädagogischen Schul- und Erziehungszentren,
  • sonderpädagogischen Erziehungszentren,
  • Rehabilitations- und Bildungszentren – im Umfang, der sich aus dem Programm und dem polnischen Bildungsrecht ergibt.

Allein die Nutzung eines Gebäudes für Bildungszwecke sollte nicht als automatische Bestätigung der Förderfähigkeit angesehen werden. Bei atypischen Einrichtungen müssen der Status des Trägers, die Gebäudefunktion und die im Programm genannten einschlägigen polnischen Vorschriften gemeinsam betrachtet werden.

Welche Investitionen können gefördert werden?

Das Programm umfasst Investitionen zur Verbesserung der Energieeffizienz von Bildungsgebäuden und ermöglicht den Einsatz erneuerbarer Energiequellen. Typische Analysebereiche im Audit können unter anderem die Gebäudehülle, Wärmequelle und Heizungsanlage, Lüftung, Trinkwarmwasserbereitung, Regelungstechnik, Beleuchtung sowie erneuerbare Energien sein.

Dies ist kein abschließender Katalog der förderfähigen Kosten des neuen Förderaufrufs. Die endgültige Förderfähigkeit einzelner Arbeiten und Ausgaben muss anhand der mit dem Förderaufruf veröffentlichten Dokumentation geprüft werden. Bereits jetzt kann jedoch eine technische Variante entwickelt werden, die die geforderten energetischen Effekte erreicht, die Kostenbedingungen des Programms einhält und dem tatsächlichen Zustand des Objekts entspricht.

Wie hoch ist die Förderung?

ProjektvarianteFörderung7-Punkte-SchwelleGrenze 2 000 PLN/m²
Projekt, das die Standardbedingungen des Programms erfülltbis zu 85 % der förderfähigen Kostenmindestens 7 Punktegilt
Projekt, das nicht mindestens 7 Punkte erreichtbis zu 49 % der förderfähigen Kostenunter 7 Punktengilt
ESCO-/EPC-Projektbis zu 49 % der förderfähigen Kostenkeine Bewertung nach dem Punktesystemgilt nicht
Projekt mit Stilllegung einer ineffizienten Wärmequelle für feste fossile Brennstoffebis zu 85 % der förderfähigen Kosten unter Berücksichtigung der übrigen Programmbedingungenkeine Bewertung nach den qualitativen Punktekriteriengilt

Das wichtigste Wort lautet „bis zu“. Eine Förderquote von 85 % ist keine automatische Förderung für jedes Projekt. Die Programmbedingungen müssen erfüllt werden, einschließlich der energetischen Anforderungen und – im Standardweg – einer Mindestpunktzahl von 7 Punkten.

Das Programm sieht außerdem ein Darlehen als ergänzende Finanzierung vor. Es besteht keine Pflicht, Förderung und Darlehen zu kombinieren. In den im Programm genannten Sonderfällen – unter anderem bei ESCO/EPC und bei Investitionen zur Stilllegung ineffizienter Wärmequellen für feste fossile Brennstoffe – kann die ergänzende Darlehensfinanzierung auf bis zu 100 % der förderfähigen Kosten erhöht werden. Die Finanzierungsstruktur ist stets anhand der Bedingungen des jeweiligen Förderaufrufs zu beurteilen; das Darlehen darf nicht als zusätzliche Prozentpunkte der Förderung verstanden werden.

Bei der Planung der Finanzierungsstruktur kann parallel die Finanzierung energetischer Modernisierungen analysiert und bereits vor Öffnung des Förderaufrufs eine Investitionsvariante vorbereitet werden.

Was bedeutet die Mindestschwelle von 7 Punkten?

Die Schwelle von 7 Punkten hat unmittelbare finanzielle Bedeutung. Im Standardweg kann eine Investition, die in der qualitativen Bewertung mindestens 7 Punkte erreicht, eine Förderung von bis zu 85 % der förderfähigen Kosten beantragen. Erreicht das Projekt die Mindestpunktzahl von 7 Punkten nicht, sinkt die maximale Förderintensität auf 49 %.

Deshalb sollte die Punktzahl nicht erst nach Erstellung von Kostenberechnung und Dokumentation analysiert werden. Wenn die Bewertungskriterien das Risiko eines Ergebnisses unterhalb der Schwelle erkennen lassen, kann dies die Finanzierungsstruktur der Investition vollständig verändern. Die detaillierten Kriterien und ihre Nachweisführung sind nach Veröffentlichung des konkreten Förderaufrufs in dessen Dokumentation zu prüfen.

Eine Ausnahme gilt unter anderem für Investitionen, bei denen ineffiziente Wärmequellen für feste fossile Brennstoffe stillgelegt werden – diese Projekte werden nicht nach den qualitativen Punktekriterien bewertet. Für ESCO/EPC gelten ebenfalls gesonderte Regeln.

Wie funktioniert die Grenze von 2 000 PLN förderfähigen Kosten je 1 m²?

Im Standardweg darf der spezifische förderfähige Kostenwert, berechnet als förderfähige Kosten geteilt durch die Fläche mit geregelter Lufttemperatur, 2 000 PLN/m² nicht überschreiten.

Beispiel: Hat ein Gebäude 5 000 m² Fläche mit geregelter Lufttemperatur, entsprechen 2 000 PLN/m² förderfähigen Kosten von 10 Mio. PLN. Unter der Annahme, dass alle übrigen Bedingungen erfüllt sind, würde eine Förderung von „bis zu 85 %“ theoretisch maximal 8,5 Mio. PLN bedeuten. Werden im Projekt 12 Mio. PLN förderfähige Kosten angesetzt, läge der Kennwert bei 2 400 PLN/m² und damit über der Programmgrenze.

Daraus sollte nicht geschlossen werden, dass der übersteigende Betrag stets einfach den nicht förderfähigen Kosten zugeordnet werden kann. Der Aufbau des Budgets und die Förderfähigkeit einzelner Positionen müssen anhand der Dokumentation des Förderaufrufs geprüft werden. Die Grenze sollte frühzeitig berechnet werden, da sie den Projektumfang, die Reihenfolge der Arbeiten und die Finanzierungsstruktur beeinflussen kann.

Die Grenze von 2 000 PLN/m² gilt nicht für Investitionen im ESCO-/EPC-Modell.

Das Energieaudit bildet die Grundlage für den Modernisierungsumfang

In diesem Programm ist das Audit nicht lediglich eine formale Anlage zu einem bereits festgelegten Projekt. Das NFOŚiGW verlangt, dass sich der Umfang der energetischen Modernisierung aus einem vorhandenen Energieaudit ergibt. Das bedeutet, dass das Audit vor der endgültigen Festlegung des Investitionsumfangs und der Kostenberechnung erfolgen sollte.

Bei einem Bildungsgebäude kann mit einem Energieaudit des Gebäudes begonnen werden; für Schulen und andere Bildungseinrichtungen kann außerdem der spezielle Weg eines Energieaudits für Schulen genutzt werden.

Kommentar des Auditors: Wenn das Programm gleichzeitig eine Reduzierung von Primär- und Endenergie verlangt, sollte das Audit nicht lediglich eine fertige Maßnahmenliste bestätigen. Es sollte zunächst Varianten prüfen und einen Umfang aufzeigen, der beide Programmschwellen realistisch erreicht.

Warum kann eine Reduzierung der Primärenergie um 30 % und der Endenergie um 25 % nicht im Voraus angenommen werden?

Das Programm verlangt gegenüber dem Bestand mindestens eine Reduzierung des Primärenergiebedarfs um 30 % sowie mindestens eine Reduzierung des Endenergiebedarfs um 25 %. Beide Bedingungen sind parallel zu analysieren.

Vor Durchführung der Berechnungen kann nicht seriös behauptet werden, dass „die Dämmung der Schule und der Austausch der Wärmequelle sicher ausreichen“. Das Ergebnis hängt unter anderem von Geometrie und Wärmeschutz des Gebäudes, dem Zustand der Anlagen, der Lüftungsart, der Wärmequelle, den Energieträgern, dem Nutzungszeitplan und den Wechselwirkungen der einzelnen Verbesserungsmaßnahmen ab.

Die Reduzierung der Endenergie zeigt, wie sich die Energiemenge verändert, die unter Berücksichtigung der Wirkungsgrade zum Betrieb der Gebäudesysteme benötigt wird. Die Primärenergie berücksichtigt zusätzlich die Art der Gewinnung und Bereitstellung der eingesetzten Energieträger. Ein Wechsel der Wärmequelle, der Einsatz erneuerbarer Energien oder die Modernisierung von Anlagen kann sich daher unterschiedlich auf beide Kennwerte auswirken.

In der Praxis sollte das Audit mehrere Modernisierungsvarianten vergleichen. Eine Variante kann den Endenergieverbrauch deutlich senken, aber keine ausreichende Primärenergiereduzierung erreichen. Eine andere kann die geforderten Effekte erzielen, aber im Verhältnis zur Grenze von 2 000 PLN/m² zu teuer sein. Erst nach Bewertung dieser Zusammenhänge lässt sich eine Variante benennen, die als Grundlage für ein Förderprojekt sinnvoll ist.

Die Erstellung eines solchen Dokuments erläutern wir ausführlicher in unserem Beitrag zum Ablauf eines Gebäudeenergieaudits. In diesem Programm bleibt jedoch das Ergebnis des Audits im Verhältnis zu den konkreten Bedingungen des Förderaufrufs entscheidend.

Warum sollte das Audit vor der Zusammenstellung der vollständigen Antragsunterlagen durchgeführt werden?

Wird ein Förderprojekt in umgekehrter Reihenfolge vorbereitet – zuerst Planung, Kostenberechnung und Abstimmungen und erst am Ende das Audit –, besteht das Risiko, dass der gewählte Umfang die geforderten 30 % und 25 % nicht erreicht oder im Hinblick auf die förderfähigen Kosten nicht optimal ist.

Ein frühzeitig durchgeführtes Audit ermöglicht es:

  • zu prüfen, ob das Gebäude über ausreichendes Energieeinsparpotenzial verfügt,
  • Varianten zu vergleichen, statt eine einzige Maßnahmenliste vorauszusetzen,
  • beide geforderten Energieschwellen zu prüfen,
  • den Investitionsumfang im Verhältnis zur Grenze von 2 000 PLN/m² abzuschätzen,
  • fehlende Daten für Planung und Antrag zu identifizieren,
  • das Risiko kostspieliger Änderungen an zu früh erstellten Unterlagen zu verringern.

Das Audit ersetzt weder die Bauplanung noch die Kostenberechnung oder die von der Förderinstitution geforderten Dokumente. Es soll jedoch die technische Entscheidung strukturieren, bevor der zeitaufwendigste Teil der Investitionsvorbereitung beginnt.

Wie sollte eine Schule oder Bildungseinrichtung den geplanten Förderaufruf vorbereiten?

  1. Begünstigten und Einrichtungstyp bestätigen. Prüfen Sie, ob Antragsteller und Gebäude in den Programmkatalog fallen.
  2. Fläche mit geregelter Lufttemperatur ermitteln. Sie wird unter anderem zur Prüfung der Grenze von 2 000 PLN/m² benötigt.
  3. Technische Unterlagen und Betriebsdaten sammeln. Je besser die Eingangsdaten sind, desto weniger Annahmen müssen im Audit rekonstruiert werden.
  4. Audit durchführen und Varianten vergleichen. Beschränken Sie die Analyse nicht auf ein einziges, vorab festgelegtes Maßnahmenpaket.
  5. 30 % Primärenergie und 25 % Endenergie prüfen. Die für den Antrag vorgesehene Variante sollte beide Bedingungen erfüllen.
  6. Budget anhand der Grenze von 2 000 PLN/m² und der Punktebewertung prüfen. So basiert die Finanzierungsstruktur auf den realen Parametern des Programms.
  7. Erst danach die Antragsunterlagen finalisieren. Vergleichen Sie nach Veröffentlichung des Förderaufrufs die Annahmen mit Richtlinie, Kriterien, Kostenkatalog und Vorlagen der Anlagen.

Welche Daten sollten bereits vor Beginn des Audits gesammelt werden?

BereichWas ist vorzubereitenWarum wird es benötigt
GebäudeGrundrisse, Schnitte, Flächen, Volumen, Baujahr, Angaben zu früheren ModernisierungenGrundlage für Energiemodell und Bestandsaufnahme
GebäudehülleDaten zu Wänden, Dächern, Decken, Fenstern und TürenBewertung der Wärmeverluste und Varianten der energetischen Modernisierung
Heizung und TrinkwarmwasserWärmequelle, Leistungen, Wirkungsgrade, Übergabestation oder Heizraum, Regelung, AnlageBewertung der Anlageneffizienz und möglicher Änderungen der Wärmequelle
Lüftung und KühlungSystemtyp, RLT-Geräte, Wärmerückgewinnung, Betriebszeitplan, KlimatisierungBestimmung des Verbrauchs und des Modernisierungspotenzials
EnergieRechnungen und Verbrauchsdaten für Strom, Wärme und Brennstoffe aus einem möglichst repräsentativen ZeitraumÜberprüfung des Nutzungsprofils und der Berechnungsergebnisse
NutzungBetriebszeiten, Nutzerzahl, Ferien- und Urlaubszeiten, zusätzliche Gebäudefunktionenkorrekte Abbildung des Betriebsprofils
Geplante Arbeitenerste Konzepte, Kostenberechnungen, Planungen, Angaben zu geplanten erneuerbaren EnergienVergleich der Investorenabsichten mit den Auditvarianten
Formaler StatusUnterlagen zu Eigentum oder Verwaltung, Schulträger sowie gegebenenfalls Denkmalschutzvorläufige Bewertung der Umsetzbarkeit und Förderfähigkeit des Projekts

Das Fehlen einzelner Unterlagen verhindert nicht immer den Beginn des Audits. Lücken sollten jedoch sofort identifiziert werden, da sie den Zeitplan der weiteren Planung und der Antragserstellung beeinflussen können.

ESCO/EPC – gesonderter Weg im Programm

Das NFOŚiGW sieht einen separaten, fortlaufenden Förderaufruf für Investitionen im ESCO-/EPC-Modell vor. In diesem Weg soll die Förderung bis zu 49 % der förderfähigen Kosten betragen. ESCO-/EPC-Projekte werden nicht nach qualitativen Punktekriterien bewertet und unterliegen nicht der Grenze von 2 000 PLN/m².

Dies kann für Kommunen und Schulträger relevant sein, die eine Modernisierung mit garantiertem Energieergebnis und einer Abrechnung auf Basis der Einsparungen erwägen. Es bedeutet jedoch nicht, dass ESCO automatisch besser ist als eine klassische geförderte Umsetzung. Zu vergleichen sind Kapitalkosten, Vertragslaufzeit, Risikoverteilung, Einspargarantien und der Verantwortungsumfang der Parteien.

Mehr zur Vorbereitung solcher Projekte finden Sie auf unserer Seite zur ESCO-Finanzierung.

Wie lassen sich die Vorbereitungen vor Öffnung des Förderaufrufs planen?

In der Phase eines geplanten Förderaufrufs sind vor allem Arbeiten sinnvoll, die unabhängig vom genauen Öffnungstag des Antragsformulars nutzbar bleiben. Dazu zählen insbesondere die Strukturierung der Daten, die Bestätigung des Einrichtungsstatus, die technische Bestandsaufnahme und ein Varianten-Audit.

Es ist dagegen nicht sinnvoll, das gesamte Projekt anhand einer inoffiziellen Anlagenliste festzuschreiben oder davon auszugehen, dass Unterlagen aus dem alten polnischen KPO-Programm unverändert akzeptiert werden. Nach Veröffentlichung des Förderaufrufs ist eine abschließende Konformitätsprüfung anhand der aktuellen Regeln und Kriterien erforderlich.

Wenn eine Kommune oder ein Schulträger ein einzelnes Gebäude oder ein größeres Portfolio von Einrichtungen vorbereitet, kann Energy Trend die technische Phase durch ein Audit, den Vergleich von Modernisierungsvarianten und die Aufbereitung der Daten für die weitere Finanzierungsentscheidung unterstützen. Im nächsten Schritt kann der technische Umfang mit einer Analyse der Finanzierung energetischer Modernisierungen verbunden werden.

Häufig gestellte Fragen

Läuft der Förderaufruf des Modernisierungsfonds zur energetischen Modernisierung von Schulen bereits?

Nein. Mit Stand vom 3. September 2026 weist der Zeitplan des NFOŚiGW den Status „geplanter Förderaufruf“ und einen geplanten Start im 4. Quartal 2026 aus. Es gibt noch keine Grundlage für die Aussage, dass Anträge eingereicht werden können.

Kann jede Schule eine Förderung von 85 % erhalten?

Nein. Das Programm sieht bei Erfüllung der Bedingungen eine Förderung von bis zu 85 % der förderfähigen Kosten vor, grundsätzlich einschließlich einer Mindestpunktzahl von 7 Punkten. Für Projekte, die 7 Punkte nicht erreichen, sowie für ESCO-/EPC-Projekte beträgt die Förderung bis zu 49 %.

Ist ein Energieaudit der Schule erforderlich?

Ja – der Modernisierungsumfang muss sich aus dem Energieaudit ergeben. Das Audit muss gegenüber dem Bestand mindestens eine Reduzierung des Primärenergiebedarfs um 30 % und des Endenergiebedarfs um 25 % nachweisen.

Gilt die Grenze von 2 000 PLN/m² für ESCO/EPC?

Nein. Nach dem aktuellen Programm gilt die spezifische Grenze der förderfähigen Kosten von 2 000 PLN/m² nicht für Investitionen im ESCO-/EPC-Modell.

Ist das neue Programm des Modernisierungsfonds eine Fortsetzung des KPO-Förderaufrufs?

Nein. Es handelt sich um ein eigenständiges, aus dem Modernisierungsfonds finanziertes Programm. Das frühere polnische KPO-Programm hatte ein separates Budget, einen eigenen Förderaufruf und eigene Förderregeln; seine Unterlagen dürfen daher nicht als Richtlinie des neuen Programms behandelt werden.

Offizielle Quellen und Datum der Überprüfung

Der Artikel wurde am 3. September 2026 anhand der aktuellen Programmseite des NFOŚiGW, des NFOŚiGW-Zeitplans der Förderaufrufe sowie offizieller Unterlagen zum früheren polnischen KPO-Programm für Schulen überprüft.

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